Wie entsteht eine Geschichte?

Wie entsteht eine Geschichte?

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Heute möchte ich euch vom Entstehen der Geschichten erzählen.

Wenn man drei Autoren nach dem richtigen Weg zu einem Plot fragt, bekommt man doppelt so viele Antworten. Es gibt für den Plot also nicht DAS Geheimrezept.

Welche Möglichkeiten gibt es also?

Zum einen gibt es den Autor, der gar nicht darüber nachdenkt, was er schreiben will. Er schreibt einfach und überrascht sich auf jeder Seite wieder selbst neu.
Ich finde, diese Art zu schreiben, wunderbar. Sie bringt mich leider dazu, so vom Weg abzuweichen, dass zum Schluss keine interessante Geschichte dabei rauskommt. Davon abgesehen hat das ganze 10 Jahre gedauert und das ist auch nicht sinn der Übung.

Es gibt den Autor, der eine grobe Richtung hat. Er weiß über was oder über wen er schreiben möchte und wie es enden soll. Vielleicht hat er auch noch ein paar Eckpunkte, an denen er vorbeigehen möchte, Szenen die ihm wichtig sind oder für die Geschichte wichtig sind. Die liebe Katrin Ils hat zum Beispiel auf Patron erklärt, warum sie es so hält.

Was mache ich nun?

Ich kann euch mehr über das „durchplotten“ erzählen. Bevor ich mich an eine Geschichte setzte weiß ich was passieren soll, oder über wen ich schreiben möchte. Meist besteht der erste Schritt gar nicht, sich hinzusetzten, sondern viel spazieren zu gehen, durch Städte zu schlendern. Einfach Inspiration zu suchen. Ja, dazu gehört auch Zeit auf Pinterrest und Youtube zu verbringen.
Meine Geschichten beginnen in meinem Kopf immer mit schnipseln. Ein Satz, ein Bild, ein Gedanke.

Das Ganze wird immer weiter ausgeführt. Zum Beispiel Wolfkisses hat zwei parallel laufende Geschichten. Es geht einmal um Sofie und Luke und einmal um Alex und Becca.

Die Geschichte von Alex und Becca begann mit dem Satz:

„Eine Werwölfin und ein Werwolfjäger verlieben sich.“

Dann kommen die Fragen dazu. Wie haben sie sich getroffen? Warum hat er sie nicht einfach getötet? Wo spielt die Geschichte? Was hat er, dass man sich in ihn verlieben kann? Warum ist sie besonders? Wer ist so dumm, sich mit dem Feind einzulassen?

Anstelle daraus gleich eine Geschichte zu machen, beginne ich mit einer Gliederung. Diese erweitere ich so lange, bis eine stimmiger roter Faden daraus geworden ist.

Zum Schluss formuliere ich meine Wegstrecken nur noch aus.

Wie lange das dauert, ist unterschiedlich. Manchmal ist das an einem Mittag erledigt. Manchmal, wenn es komplexer wird, kann das auch Tage oder Wochen dauern.
Für mein Steampunkprojekt ist mir gerade wieder ein Schnipsel eingefallen, aber es ist eben noch nicht genug, um eine ganze Geschichte daraus zu entwerfen.

Macht aber nichts. Immerhin schreibe ich gerade an Kaffeerosen und Wolfkisses möchte auch bald überarbeitet werden.

Ich liebe es genau zu Plotten. Mich in der Geschichte total zu verlieren und trotzdem passiert es oft, dass mir während des Schreibens noch die ein oder andere Idee kommt. Vermutlich liegt das Geheimnis des genauen Plottens vor allem darin, sich zu erlauben trotzdem zu improvisieren.

Das nächste Mal erzähle ich euch, auf was man beim Plotten achten sollte und wie die meisten Geschichten aufgebaut sind.

Wie ist es mit euch? Wie geht ihr an eure Geschichten ran?

 

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